Folge 2: Zwerge vs. Nurgle

Gaizkin lachte laut und spukte dabei einen großen Haufen, widerlich, stinkenden, grünen Schleim. Dieser traf einen der letzten übrig geblieben, kleinen Sterblichen. Der nun schon seit einer ganzen Zeit, ohne Erfolge zu erzielen in seinen aufgeblähten und gesegneten Leib schlug.

Die Haut der sterblichen warf sofort schöne, gelbe Eiterbeulen. Diese platzten auf und verspritzten Eiter in alle Richtungen. Der Sterbliche griff sich noch krampfhaft mit den Händen an die Kehle und fiel dann mit den Gesucht nach vorne in den Sand. Er blieb noch einen Moment lang röchelnd liegen und starb dann unter Qualen mit einem vor Schmerz verzerrten Gesicht.

Es war wirklich ein wundervoller Anblick! Gaizkin freute sich. Denn dieser und die anderen leblosen Körper sollen den Dünger für einen neuen gesegneten Acker Nurgles werden,  auf dem unheiliges Leben erblühen kann.

Gesegnet war ein passendes Wort. Die Schlacht stand doch von Anfang an, unter den gütigen Blick von Großväterchen Nurgle. Denn der große Gott der Pestilenz war es, der Gaizkin Visionen sendete. Visionen dass er einen kleinen Spähtrupp von Grimbart Fassleerer hier in dieser Wüste finden würde. Nun müssten die Kinder des Eitersumpfes nur noch die glücklosen Seelen abernten und Nurgle’s neuen Acker bestellen.

Die Schlacht verlief sehr gut! Die Eiterbeulen und Rostklingen krachten in die Zwerge und beschenkten sie mit großartigen Krankheiten und Seuchen. Gaizkin selbst erschlug einen ganzen Trupp, der Sterblichen. Ausgenommen natürlich sein Glückloses Opfer, das an seinem Rotz starb. Nur seine Treue Schleimbestie Wundbrand musste einiges einstecken und wollte heute nicht mehr mit den Sterblichen spielen. Aber sie würde sich schon wieder einkriegen.

Oh welch ein herrlicher Tag! Bald würden die letzten Sterblichen fallen und Gaizkin’s macht würde weiter wachsen wie der aufgeblähte Leib eines verwesenden Körpers. Bald schon könnte er noch mehr herzliche Krankheiten zu verbreiten. Er war sich sicher, dass er das amüsierte Lachen seines geliebten Großvater Nurgle hören konnte …

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